Vorlesetag

Im November nahm unsere Schule am bundesweiten Vorlesetag teil, der von der "Stiftung Lesen" ins Leben gerufen wurde. Dabei wurden jeweils 3 jahrgangsgemischte Gruppen für die Jahrgangsstufen 1 und 2 bzw. für die Klassen 3 und 4 gebildet. Insgesamt hatten wir 6 externe Leser an unsere Schule eingeladen und jede Gruppe konnte insgesamt 3 Lesungen verfolgen.

Bürgermeister Preischl hatte ein Buch von einem wasserscheuen Löwen dabei, der mit bgmHilfe anderer Tiere seine Angst überwindet und die angebetete Löwin vor dem Ertrinken rettet. Das Buch endete mit einer Überraschung. Wie ein Hund mit dem seltsamen Namen Sonntag das Mädchen Anna verblüfft und ein Picknick durcheinanderbringt, davon las Herr Faber aus der Mittagsbetreuung vor, während er mit seiner Stimme in die verschiedenen Rollen schlüpfte. Frau Hanel von der Obermässinger Bücherei erzählte in ihrem Buch von der kleinen Hummel Bommel, die erfahren durfte, dass jedes Tier einzigartig ist. Jeder kann etwas anderes besonders gut. Das ist genauso wie bei den Menschen auch.  Sepp Linsmeier von der Bücherei Obermässing stellte die Geschichte vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern vor (von Hans Christian Andersen). Gefesselt lauschten die Mädchen und Jungen der Erzählung, in der ein kleines Mädchen im Schein von Schwefelhölzern in Träume verfiel und zuletzt ihre verstorbene Großmutter sah, die sie bat, sie mit sich zu nehmen. Es fielen Kälte, Hunger und Angst von ihr ab und sie war bei Gott. Marion Metzger vom Obst- und Gartenbauverein stellte die Geschichte der schrecklichsten Mütter der Welt (von Sabine Ludwig) vor. Diese handelt von Kindern, die sich - wie der Titel bereits aussagt - über ihre schrecklichen Mütter beschweren. Daraufhin werden sie durch nette Tante Annas ausgetauscht. Die Kinder finden dann aber durch Zufall heraus, dass es sich bei den Tanten um keine echten Menschen handelt und machen sich auf die Suche nach ihren echten Müttern. Dieser packende Kinderkrimi kam bei den Kindern gut an. Zuletzt las die Elternbeirätin Anke Seger aus dem Buch „Zilly, die Zauberin“ (von Korky Paul und Valerie Thomas) vor, in der eine Zauberin die besten Eigenschaften ihrer Katze und ihres Hundes in einem Tier vereinen wollte und daraufhin einen „Kund“ erschuf. Dieses neuartige Tier wurde durch lustige Illustrationen dargestellt und ermöglichte den Kindern ein Eintauchen in die Geschichte.

„Lesen heißt durch fremde Hand träumen“ (Fernando Pessoa). Genau das wurde den Schülerinnen und Schülern in diesen Lesesituationen ermöglicht.